Persönliches

Motivation

Erste Begegnung mit der Homöopathie hatte ich 1986/87 als Patient und war völlig fasziniert. Damals arbeitete ich in der physikalischen Therapie eines ambulanten Rehazentrums in Hannover unter der Leitung von Prof. Dr. med. Gernulf Garbe.

Was ich Prof. Garbe besonders verdanke, ist die Möglichkeit eigene Therapiekonzepte für die Reha zu entwickeln und in Absprache zu realisieren, sowie unendlich viele persönliche Unterweisungen in orthopädisch klinischen Untersuchungstechniken, einschließlich Auswertung von Röntgenbildern. Darüber hinaus viel Übung in der Praxis ambulanter Wundversorgung sowie zahlreiche Tipps zur manuellen Therapie, damals besuchte ich auch die Fortbildungskurse für manuelle Therapie bei Klaus Eder.

Nach langem Abwägen zwischen einem späten Medizinstudium, beginnend im 28. Lebensjahr und der Alternative einer HP-Ausbildung, um einzig das Ziel zu verwirklichen, klassische Homöopathie zu erlernen und auszuüben, begann der geplante Berufswechsel mit der HP Ausbildung - in der damaligen Situation letztlich auch aus finanziellen Gründen und der weiteren Lebens-Familienplanung.

Parallel las ich Vithoulkas „Die wissenschaftliche Homöopathie“ sowie die Esalen Seminare und besuchte 1990/91 seine Videokurse, veranstaltet von Jürgen Faust. Direkte Kurse waren damals für Hp's nicht gestattet, schon gar nicht für Azubis. G. Vithoulkas war damals exklusiv nur für Ärzte live zu erleben.

Was ich G. Vithoulkas besonders verdanke, ist eben dieses Feuer in mir geweckt zu haben, die Faszination, dass man es nicht mehr lassen kann und den tiefen Drang, Menschen mit ihren Störungen zu verstehen.

Er schrieb auf eine Weise von dem was ich seit der Oberstufenzeit in der Schule, nach dem Abi und danach auf vielen Wegen schon immer suchte, von Pramahansa Yogananda, Grud-jeff, über Zen Buddhismus Gruppen bis zum Avatartraining nach Harry Palmer.

Das ist insofern bemerkenswert, da ich G. Vithoulkas nie persönlich begegnet bin.